Currywurst mit Pommes rot/weiß, der Antichrist der Weight Watchers
meine Lieblingsshirts zum Thema dann hier: http://leuti.spreadshirt.de/currywurst-C248827
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manche Twitterer haben es einfach sowas von drauf.
An dem Tag, an dem Du mich das erste Mal nackt siehst, wirst Du denken: "Ich habe einen verdammt guten Wal getroffen!"
Renate Bergmann @RenateBergmann
Ich habe vier Ehemänner überlebt und 27 Jahre "Lindenstraße". Und jetzt moderiert diese dicke Frau in Rosa "Wetten, dass...?" ?
"Ich brauche dringend eine Brille." - "Zum Lesen oder zum Autofahren?" - "Zum Kacken, Du Arsch."
Hornhaut. Das Saarland des Körpers.
Moss E. Cobblestone @Graupause
Warum rasieren sich manche Frauen eigentlich so kleine Rechtecke in ihr Schamhaare? Das sieht aus, als hätte Hitler sie geleckt
Rotschopf @Nutella_FeeManche
Frauen sind einfach für den Bikini geboren. Andere für die Burka.
Arschlochkinder haben Arschlocheltern. Alle!
“…und übrigens Herr Cheatpatrol, passen Sie auf, dass sie nicht (____irgend eine Beliebigkeit hier rein____), ich möchte sie nicht verlieren…”: der Teamleiter, der Abteilungsleiter, der Chef.
Nett verpackt, als Optimist hört man zuerst die Wertschätzung, bevor man wahrnimmt, dass einem da mit Rausschmiss gedroht wird.
Das Alter, die Sorge vor Arbeitslosigkeit, vor Veränderungen lässt es einem hinnehmen obwohl man doch am liebsten ein “>FICK DICH<” entgegen schreien wollte.
Rechtsanwalts Wwe – Witwe vermutlich - war sie, die Elisabeth; Rechtsanwalts Witwe. Bald schon ist sie trotz diesen hohen gesellschaftlichen Status 120 Jahre tot.
“wenn Du Dir draußen gerade den Hintern abfrierst versuch doch mal ob das Arschgeweih auch gleich ab geht”
Seit dem 7. Dezember 2012 hatte ich Urlaub. Seit dem 6. Dezember 2012 bin ich immer, einschließlich Silvester !, vor 23.00 Uhr eingeschlafen.
Jetzt am 01 02.01.2013 um 3.24 Uhr bin ich noch hellwach. Muss auch nur arbeiten - nachher
Vielleicht ist das mit dem Internet so, wie mit der Festplatte am Heimcomputer. Vielleicht wird das Internet auch deshalb immer langsamer, weil so viele verwaiste Fragmente übrig sind.
Und bevor wir das Internet platt machen, neu aufsetzen, wie das Windows auf unserem verfetteten Rechner können wir doch als erste Eskalationsstufe mal versuchen nicht mehr Benötigtes zu entfernen.
Aufgefallen ist mir das vor allem, und das gebe ich gerne zu, als ich mir verschiedene Erotik-Blogs im Netz betrachtet habe. Zwei bis Zwanzig überwiegend pornographische Posts, denen man anmerkt, dass sie aus einer ego- /mono- sexualisierten Lebensphase, daraus resultierend einem gewissen hormonellen Überdruck geschuldet, erstellt wurden. Da möchte ich mir die Literaten (sind –innen überhaupt dabei ?) dahinter gar nicht vorstellen. Das aber nur am Rande.
Im ersten Schritt habe ich mir überlegt, Textbausteine anzulegen die Ihr natürlich gerne auch verwenden dürft mit folgendem Inhalt:
die könnt Ihr, falls ihr auf so ein verwaistes Blog stoßt in die Kommentare einfügen.
...und ja, für die ganzen Besserwisser Lalas:
Weihnachten ist erst morgen,
Heilig Abend ist heute... bla ... bla ... bla
--
Dieses Zusammenzucken wenn sie anruft. Immer dieses hoffentlich ist nichts schlimmes passiert, hoffentlich ist nichts passiert. Dieser übertriebene Gedanke alles von ihr fern halten zu können. Nicht realisieren, dass man es nicht kann, dass ich es nicht kann. Die Frage ob es notwendig ist.
In vielen Fällen dann auch die Erleichterung. War nichts schlimmes, war trivial.
Nicht als religiöses Bekenntnis sondern weil wir es als Spruch als Phrase gelernt haben: Gottseidank
selbst wenn er übers Wasser laufen könnte fänd ich seine Qualmerei im Fernsehen unverschämt.
Helmut Sch.
Coole Sau, dieser Friedensnobel Obama: USA machen Atomwaffentest in der Wüste von Nevada - NZZ.ch, 07.12.2012 http://www.nzz.ch/aktuell/international/usa-machen-atomwaffentest-in-der-wueste-von-nevada-1.17875634 …
Im nachhinein wundere ich mich, wie ich das überleben konnte.
Oder konnte ich es nur deshalb überleben ?
Crosby, Stills, Nash & Young – 4 Way Street
Ultrabrutal gut. Richtig, Clockwork Orange Sprache war angesagt. Gnadenlos.
4 Way Street auf der guten BASF CrMo II C90.
50 PS Golf, Golf nicht nummeriert, war das erste Modell. Marsrot.
Blaupunkt Coburg, das Autoradio. Mit Autoreverse.
20 Watt Booster, Equalizer von Elite, aus dem Kaufhof in Cannstatt.
Aber immerhin: Orbid Sound Boxen auf der Hutablage u n d Türlautsprecher – was gscheids, auch von Blaupunkt.
1984. April 1984. Noch vier Monate Bund vor und schon 11 hinter mir. Orientierungslos, planlos, verzweifelt. Hatte mich die letzten anderthalb Schuljahre erstaunlicher weise doch noch ganz wohl gefühlt. War angenommen, hatte Spaß. Dann der Bund, die Bundeswehr, so schrecklich, dass ich mich nach fast 30 Jahren noch immer traumatisiert fühle.
Ungeküsst. Zuhause keine Freunde, die Klassenkameraden Zivi oder Bund, zwei studieren. Aber richtig, vor allem: ungeküsst. Eine fast zwanzigjährige männliche Jungfrau. Sonntag abends um zehn musste man in der Kaserne sein. Günzburg. Abendessen, mit den Eltern und den Schwestern. Die gewaschene Wäsche liegt bereit. Mutter im Dienst des Verteidigungsministeriums. Ich will nicht los. Ich will wirklich nicht da hin. Derbe, schwachsinnige Alkoholiker die Vorgesetzten.
Ich muss. Muss los jetzt. Die Wäsche, der Kasten Hofbräu in den Kofferraum. Tschüss.
Die Cassette gedrückt. 4 Way Street – Crosby, Stills, Nash and Young – live. Bin Musikkonsument, nicht musikalischer Feinschmecker, ich mag das unperfekte von live aufnahmen. Mir ist die Stimmung lieber als technische Perfektion. Ein Plop aus dem Verstärker, ein falscher Ansatz, möglichst keine Overdubts.
Das Album ist choreografiert für meine Fahrt zum Bund. Judy Blue Eyes, ne knappe halbe Minute. Reicht nicht mal bis zur Kreuzung Seeblickweg. “We like to introduce our friend Neal Young” die Ansage danach. Akustik Gitarre, Folk. 4 Man am singen und guitarren. Langsam fast schon depressiv. Macht nix, dass der Titel On my Way Home heisst. Weiss ich nicht, hör immer nur das can you feel it now raushören. “Teach your children” - friedensbewegt, gewoodstockt gibt mir einen Stich. Immer. Vor allem auf dem Weg in die Kaserne. Wilhelma. Bin bald auf der B10. “Triad” Crosby singts alleine. Das Lied ist schon damals fünfzehn Jahre alt. Depression pur. Die paar Selbstmorde, von denen ich während meiner olivgrünen Zeit erfahren habe gehen mir durch den Kopf. Und war jeder Frontalzusammenstoß tatsächlich nur Unfall. Durch den Schwanentunnel.
Die vielen Blitzer an der B10 bis Plochingen haben wir nicht der grünen Landesregierung zu verdanken, die gibt’s schon lange, damals allerdings noch nicht. Hundert sind erlaubt. Damals noch. “The lee shore” nochmal gezupftes, Chorgesang. Bin nur froh, dass wir nicht wie die Schweizer die Waffe mit nach Hause bekommen. Plochingen raus, weiter war die 10 damals nicht vierspurig ausgebaut. An den Kesseln der Waldhornbrauerei vorbei – war mal.
This is a song from Matt Diddly – Chicago, nur das Piano, einfingerig bedient (monophon für die Experten). Friedensbewegt, die Zeiten. Menschenketten, Doppelbeschluss, Sitzblockaden und immer noch am überlegen ob man verweigert. Dazu das Requiem für die in Chicago getöteten Studenten hören. Schizophren. Am Ortseingang Reichenbach steht auf der rechten Seite schon seit Monaten der alte runde Renault Alpine A110 in metallicblau. Mittelmotor, untenliegende Nockenwelle, Zweisitzer, Rally Monte Carlo. In Ermangelung eines besseren bekomme ich da eine Erektion.
Durch jedes verdammte Kaff geht es jetzt, die vier Herren sind noch ruhig dabei. Ebersbach, Uhingen, Faurndau, Göppingen und jedes mal mindestens 4 Ampeln. Keine Fußgänger unterwegs aber rote Ampeln, langsam steigere ich mich rein, langsam wird’s… Wann zündet man endlich in Eislingen die Neutronenbombe ? Macht eine Autobahn aus dem Flecken ich hasse es. An der Kaliko ist Licht. Immer. Damals. Donzdorf. “Don’t let it bring you down” ihr habt gut reden.
Langsam scheinen die Röhrern im Verstärker der Vier auf Betriebstemperatur zu kommen, gleich kommt auch der Autoreverse Schnitt der Cassette. Die Gitarren werden elektrisch. Ab Süssen ist die Strecke elektrifiziert – sozusagen. Pre-Road downs, Long time gone, das Schlagzeug scheppert. Wie lange steht man, wie oft muss man stoppen durch Kuchen. Und keinen Bock auf die Bundeswehr Scheiße. Richtig, long time gone.
“This is realy a long song and we are doing it real slow”, Verdammt, nicht slow, jetzt geht’s ab, der Golf hat fufzich PS, vier Gänge und einen sehr sehr labilen Menschen am Steuer, die Geschwindigkeit wandert ins Illegale. Southern Man. Siebzig, mindestens zwischen den Ampeln durch Geislingen durch. Rechts die WMF. Schon damals faszinierend, das Treppenhaus des Verwaltungsgebäudes, damals rätselhaft der Begriff Fischhalle – wo hat’s hier Fisch, wo ist das Meer. Southern Man better keep your head… southern change comes at last… swear by god and gona put him down…
Fast ne Viertelstunde, dieser Southern Man. Ich hör die Reifen nicht quitschen, ob der Motor jault kann ich nur vermuten, Sonntag ist’s, Neune rum. Die Equalizer/Booster Kombination ist mehr als handwarm. Albaufstieg. Wundere mich noch immer, dass ich nicht eines der Kreuze am Strassenrand wurde. Amstetten. Heidelberger Druckmaschinen, rechter Hand hinter den Gleisen, hinterm Bahnhof. Auch bei Nacht wie auf der Modelleisenbahn.
Ohio, irgend etwas klagen die Jungs von der Cassette an. Folkrock. Die Schublade. Lonsee. Die Tachonadel jetzt nur noch zwischen 1:00 und 3:00 Uhr – Ja, die Straßen hier auf der Alb vertragen einen hundertdreißiger Schnitt.
Weiter machen, Carry On. Nochmal eine Viertelstunde Musik. Treibender Rhythmus, nacheinander dürfen die E-Gitarren, führen. Dürfen sich Duelle liefern, dürfen versuchen die Führung an sich zu reissen, schön mit A/B Stereo. Vorne links aus dem Türlautsprecher wird der Ton angegeben. In den höchsten Tönen wird die Gitarre gequält, drei Takte angespielt, die Band beantwortet es von rechts. Die Käffer fliegen vorbei. Jetzt ist niemand mehr auf der Straße. Jetzt sollte besser niemand mehr durchs Kaff laufen, der nicht bei den Todesanzeigen in der Zeitung stehen will.
Good bless everybody. Good night ! kurz die Absage an das Publikum, nach dieser grandiosen Symphonie. Gott, den es geben muss – wer hätte diese Musiker sonst anleiten sollen - hatte heute bestimmt wieder alle Hände voll nur mit mir zu tun.
Kurz vor der Kaserne, Find the Cost of Freedom – “This is wooden music again, so you better keep cool”, Folk geklimper, fehlt nur noch die liebe Johanna Baez und ein Blumenkränzchen im Haar.
“Alt, wenn Du heute mehr für e i n e Erektion ausgeben musst, als früher für einen ganzen Monat Kondome”
und zur Feier des Tages gleich mal ein Klospruch ablassen:
Gangbang ist auch nur Gruppensex
Habe ich mir heute überlegt. Ich mache Schluss vom Schluss. Sprich ich wie sagt man so schön “erfinde mich neu” und neu heißt auf keinen Fall besser, eher das Gegenteil wird der Fall sein.
Im Schutze einer leicht höheren Anonymität als in meinem neuen Blog werde ich in Zukunft weitermachen, auch wenn die Gefahr besteht, dass es sich dabei nur um postpubertären oder präsenilen Mist handelt. Schau mer mal.
Somit ab heute Cheatpatrols Senf 2.0
Immer mehr frag ich mich, ob wir, und ich meine wir als Bundesrepublik Deutschland, ob wir uns nicht ernsthaft darum bemühen sollten, 51. Bundesstaat der USA zu werden. Erst gestern wieder: Die USA will Truppen aus Afghanistan abziehen. Und schon kommt unsere Regierung auch auf die Idee, dass unsere Freiheit am Hindukusch nicht mehr verteidigt werden muss.
Und wenn man bedenkt, dass die Entfernung Anchorage, Alaska – Washington, DC nur unwesentlich kürzer, als die Entfernung Washington, DC - Berlin ist, was spricht dagegen ? Vielmehr hätte es für unsere dann neue Regierung den Vorteil einer Niederlassung auf dem Europäischen Kontinent zu besitzen. Ein Teil unserer Bevölkerung hat ja schon Erfahrung darin, von einem größeren Vorbild vereinnahm zu werden.
Liebes Bundeskartellamt !
Danke ! Danke, dass Sie in einer dreijährigen Sektorstudie die Entwicklung der Kraftstoffpreise in der Bundesrepublik Deutschland untersucht haben. Und wie Sie dankenswerter Weise festgestellt haben gibt es keine Preisabsprachen bei den fünf marktbeherrschenden Mineralölkonzernen. Für die Feststellung, dass es sich bei dem Kraftstoffmarkt in Deutschland n i c h t um ein Monopol sondern lediglich um ein Oligopol handelt haben Sie sicher diese dreijährige Beobachtungszeit gebraucht.
Danke ! Danke, liebes Bundeskartellamt, dass Sie öffentlich erklären und auf Ihrer Homepage detailliert ausführen, dass Sie machtlos gegenüber der Preispolitik der großen Fünf sind. Danke auch liebes Bundeskartellamt, dass Sie keine Vorschläge an die Politik gemacht haben, wie diese von der Bildzeitung so liebevoll genannte „Abzocke“ gestoppt werden kann. Somit tun sich verständlicher Weise hoffnungsvolle liberale Wirtschaftsminister schwer, eigene Ideen zu entwickeln, beziehungsweise sehen die sich nicht veranlasst ob der Aussichtslosigkeit überhaupt etwas zu unternehmen.
Bitte, bitte liebes Bundeskartellamt, auch wenn die Chancen doch eher gering sind, dass wie von Ihnen gefordert, der mündige Verbraucher auch mal die Preise vergleicht oder an Freien Tankstellen tankt, möchten wir Sie doch dringend bitten, diesen Passus auf Ihrer Seite zu streichen.
Schade ! Schade liebes Bundeskartellamt, dass Sie mit keinem Wort erwähnt haben, dass Sie mit keinem Wort erwähnt haben, dass die Regierung keinerlei Interesse an niedrigen Kraftstoffpreisen hat, profitieren Sie ja noch mehr als wir von jedem verkauften Liter durch den gewaltigen Steueranteil am Preis.
Warnen ! Warnen liebes Bundeskartellamt möchten wir Sie aber davor, zum Beispiel monatlich den größten Preistreiber von uns zu nennen, sollte es hier zu einem Boykott seitens der Verbraucher kommen würden wir Sie selbstverständlich voll umfänglich haftbar machen. Bedenken Sie, dass unser jährlicher Werbeetat zig mal höher ist, als sämtliche Diäten der aktuellen Regierung, Ihres Dienstherren.
Mit selbstverständlich freundlichen Grüßen
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"...der Bundesfreiwilligen Dienst und der freiwillige Wehrdienst steht auch Älteren offen."
Hilfe !!!! Die gründen jetzt schon den Volkssturm
Ich konnte mir weder den Titel des Menüs merken, geschweige denn die Speisenfolge. Eigentlich kann ich mich nicht an einen einzelnen Gang des Menüs erinnern. Erinnern kann ich mich daran, dass der Preis nicht in Ziffern sondern ausgeschrieben da stand.
Sechsundachtzig
Jetzt ist es einerseits so, dass mir das ganz Essen nicht mehr schmecken würden, wenn ich dann wüsste dass ich so viel dafür zahlen muss. Andererseits weiß ich jetzt auch wieso der Panamera jetzt schon fast in der Speisemeisterei geparkt hat. Wer so viel für ein Menü ausgibt, den juckt ein 20 Euro Stafzettel fürs falsch parken einfach nicht.
Achso, rechts die Speisemeisterei, daneben der Panamera, im Hintergrund Schloss Hohenheim.
Vor lauter Jubelei wegen der Hochzeit des Englischen Königinnen Enkels mit seiner bürgerlichen Kate, vor lauter Freude, dass der nicht den Inzest Weg gegangen ist, und nicht innerhalb eines europäischen Adelshauses gejagt, gewildert hat. Vor lauter Freude darüber geht ein anderes Ereignis unter.
Fast handstreichartig spricht Papst Benedikt seinen Vorgänger Johannes Paul II oder Polen Paule selig. Ein in dieser Form doch auch einzigartiger Vorgang. Ein in der (jetzt los, wie lange ???) 2010 jährigen Kirchengeschichte einmaliger Vorgang, dass ein Apostel oder Papst seinen Vorgänger heilig spricht.
brauchte man ihn nicht mehr, diesen Bin Dingens ?
Gibt's im Augenblick keine Schurkenstaaten mehr,
die man vom Terrorismus befreien muss ?
…und zwischen Royal Wedding und Bin Laden Death den ollen Paule heilig gesprochen…
Der Vatikan hat kein Gespür fürs Timing
Mein Radio, mein SWR1 entwickelt sich rein musiktechnisch immer mehr zum Opa Radio. Kaum ein Titel von vor 1990, wenn was aktuelles kommt, dann die Probeballons der üblichen Verdächtigen, derjenigen, die es immer noch nicht glauben können oder wollen, dass ihre Zeit vorbei ist oder nie war. Grönemeyer, Lindenberg, REM als modern Lena, bei dieser Musikauswahl kommt mir einfach das kotzen.
Deshalb habe ich heute morgen, seit 7.00 Uhr mal SWR3 eingeschalten. “Morning Show mit Zeus und Wirbitzky”- wie haltet IHR das aus, habt ihr Morgens noch so viel Restalkohol, dass es Nix ausmacht ? Habt ihr lustige Pillen ? Wie würden die jungen Leute sagen: “Das geht gar nicht”
Die Musik, klar die Musik ist Prima. Aber der Schwachfug, dieses pseudolustige Geplapper, dieses angestrengt niemals Komische. Und wieso 2 Leute ? Der eine kann lesen oder wenigstens den Zettel halten, der andere sprechen oder wenigstens stammeln.
Dafür haben ich Zehn-Finger-Blind-Schreiben gelernt ? Und dann ein Touchscreen ? Geht’s noch ?
Die Milchbar am Flamingosee auf dem Killesberg. Mein derzeitiges Lieblingsgebäude in Stuttgart. Von Rolf Gutbrod, anlässlich der Gartenschau 1950 gebaut. Heute, sonniges Wetter die Gelegenheit war günstig. Der Pächter war ob meiner Begeisterung begeistert. Hat mir Fotos von seinen dort veranstalteten Events gezeigt. Ich mag den ganzen Komplex, die rote Treppe aus Sandstein, das Geländer der Terrasse, da die in einem verlegte Schlange. Die große Glasfront. Das Gebäude integriert sich so in die Erhebung, dass es scheint, es könne nirgends anders stehen.
Alle Bilder hier
Ganz ganz übel ist dieses Nachtreten. Weiß ich selbst, dass es kein guter Stil ist nachzutreten, zumal in einer Zeit da es schon wieder weitaus wichtigere Themen auf dieser Welt gibt. Aber auch hier von Anfang an. Unser gewesener Wirtschafts- dann Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg. Jetzt ist es nicht so, dass ich Ahnung vom Verfassungsrecht, Internationalen Recht oder Jura hätte um die Doktorarbeit eines KT zu beurteilen. Nein, ich bin einer der vielen Stammtischbrüder, die sich aus den Medien eine Meinung gebildet haben. Störend ist nicht, dass der Blender nicht richtig zitiert hat, viele Passagen komplett abgeschrieben hat, eventuell die ganze Arbeit in Auftrag gegeben, produzieren lassen hat. Was gar nicht geht ist das öffentliche Rumgelüge. Von “abstrus”, “bei so vielen Seiten mal ein Anführungszeichen vergessen” bis zum “totalen Quatsch den man da geschrieben hat” (übrigens summa cum laude – also mit der Bestnote)
Da bekomme ich dann auch immer wieder den Eindruck, diese Leute glauben ihre eigene Lügen. Glauben sie könnten übers Wasser gehen, scheinen es sogar zu versuchen. Die Geschichte des KTzG erinnert mich an einen Fußballtrainer, dem massiver Kokain Missbrauch vorgeworfen wurde. Er gab sogar noch eine Haarprobe um seine Unschuld zu beweisen. Völlig weggetreten. Weggetreten war dann auch der Verteidigungsminister. Eigentlich schön so. Dann kommt aber das andere Problem der Blender. Sie können sich nicht damit abfinden, zurück in die 2. Reihe zu treten. Fast magisch zieht es Sie wieder ins Rampenlicht.
typisch für Stuttgart, die Stäffala, die Treppen. Typisch auch das bisschen Natur, das sich da zeigt. Nicht umsonst war mal Stuttgarts Slogan: Stadt zwischen Wald und Reben. Sowieso untypisch, das nicht gekehrt ist, da es aber ein öffentlicher Weg ist, erklärt sich dies von selbst.
Typisch auch das Bild, schnell, schnell drauf los geknippst, ohne Rücksicht auf Motiv Bildaufbau und Belichtung. Darum geht es aber nicht. Was ich so typisch finde ist der mittelalte Herr auf de Stäffela. Altmännermäsig die Arme hinten auf dem Rücken, die doofe Hose, einfarbiges Hemd und der Polunder – einfach typisch
Und auf meinem Weg durchs Internet, in den Verbindungen zum Social Web 2.0 treff ich dann auf Tweets, Facebook likes und am schlimmsten in persönlichen Blogs auf Links. Ja, ich weiß, dass Links das Herz des Webs sind. Wieso die Menschen aber auf “lustige” YouTube-Videos verlinken müssen, sozusagen wie eine TV-Programmzeitschrift ist mir rätselhaft. Als aktive Webteilnehmer sollten Sie doch in der Lage sein interessante oder lustige Inhalte zu produzieren, wenn’s nicht das eigene Video ist kann man sich wenigstens über sein persönliches Fachgebiet auslassen oder mal selber nen Spruch ausdenken.
Als passive Webteilnehmer müsste es doch reichen, sich die Ergüsse der Anderen anzusehen, da brauchts dann deren Linkempfehlung auch nicht.
gestern gesehen: Ein smarter, wichtiger Mann sitzt im Straßencafe, streich(el)t über sein Smartphone. Das sieht einfach schwul, ein bischen tuntig aus.
gerade mal über diesen Tweet gestolpert:
Mit Latte Macchiato und "Born to be wild" zur Arbeit - Danke SWR1 für den guten Wochenstart! #swr1
Vom lateinischen ambo “beide” und valere “gelten”. Meint zwiespältig, doppeldeutig oder beschreibt eine Haßliebe. Zwei gegensätzliche Dinge wollen und dadurch in einen inneren seelischen Konflikt kommen. Das Adjektiv dann ambivalent.
So geht’s uns oft auch, das Eine wollen und das Andere nicht lassen. Grundsätzlich bin ich gegen jede Form von Gewalt und Krieg. Möchte aber zum Beispiel auch, dass Diktatoren wie Gaddafi die das eigene Volk abschlachten verschwinden oder abgesetzt werden. Das wird aber nicht immer gewaltlos von statten gehen.
Oft denke ich aber auch, das hätte man sich vorher überlegen müssen. Das die Mitgliedschaft in einem Verein bestimmte Aufgaben für einen selbst mitbringt, das die Anschaffung eines Autos Folgekosten, die Anschaffung eines Haustiers Pflegebedarf mit sich bringt ist uns allen doch klar. So unsere Bundesregierung, Angela und ihr gelber Aussenminister. Wie waren die geil drauf, dass die Bundesrepublik Mitglied im UN-Sicherheitsrat wird, fast sind Angelas Mundwinkel nach oben gegangen, fast schon hatte Guido ne glatte Haut vor stolz. Waren die sich nicht bewusst, dass das auch schwierige Entscheidungen mit sich bringt ?
Und dann das, sogar abweichend vom großen Vorbild Amerika sich bei der UN Resolution über eine Flugverbotszone in Libyen für “Enthaltung” entscheiden. WTF ? Hat das ausdrückliche Lob Gaddafis für die deutsche Einstellung unseren Außenguido so beflügelt, haben die die gleichen Gesichtshautprobleme, ist es uns (uns Deutschen ?) so egal
Für sie ist es wie eine WM. Die größte nicht durch Krieg verursachte Katastrophe in Japan. Und während die ganze Welt gebannt und schockiert nach Japan schaut schlagen die hängenden Mundwinkel, der sprechende Hosenanzug, schlägt unsere Bundeskanzlerin mal wieder zu.
Ja, ja, der Euro muss gerettet werden, aber ob ihr Lieblingspräsident oder ihre letzten getreuen noch die Segel streichen, Mutti nicht nur aller Deutschen und Deutschinnen, nein die (kinderlose) Mutti fast schon ganz Europas hat mal wieder die Garantien für die lieben europäischen Nachbarn leicht um ca. 200 Milliarden erhöht. Und ihr müsst gar nicht erst fragen, welches Land die Hauptlast dieser Bürgschaft trägt.
Schaut ihr nach Japan, für Angela ist es die WM
Achso, die FAZ sieht’s nicht ganz so drastisch aber sonst gleich
So mal kurz meinen heutigen Lieblingslink gepostet. Da gibt’s für mich gar nichts mehr hinzuzufügen.
mal abgesehen davon, dass der gute Kurt auch nicht so viel gerissen hat in der Politik, aber die Aussage zum “Karle zu” sind einfach genial.
Gut, einen Satz muss ich einfach zitieren
LVZ: Kurt Beck rechnet mit Guttenberg ab: Gut, dass so einer nicht mehr in der Politik sei
Der Ex-Minister habe Stuss und Katastrophen angerichtet
Jetzt wurde doch tatsächlich mein Leserkommentar zu diesem Artikel abgelehnt
aus einer an mich gerichteten Email:
Hallo XXXX_XXXX,
Ihr Beitrag: ausgefressen
Lieber Josef Seitz, was haben Sie den ausgefressen ? Sie wollen doch nicht ernsthaft behaupten, dass Sie nur bei der Redaktionskonferenz den Kürzeren gezogen haben. Wenn jemand die Aufgabe bekommt, am Samstagabend 4 Stunden Raab schauen und darüber berichten zu müssen hat er doch zumindestens auf dem Chefparkplatz geparkt, hat zumindest das letzte Sushiröllchen vom Tablett genommen oder sich wenigstens als Lena Fan geoutet
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http://www.focus.de/community/netiquette
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Ihr FOCUS-Online-Administrationsteam
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so ist’s dann auch wieder
Der Markt für Kreuzfahrten boomt. Und genau so, wie die Zahl der Harz IV Aufstocker zu nimmt, genau so steigt die Zahl Derjenigen, die sich auch mal eine Kreuzfahrt leisten können.
Von diesem Boom profitiert unter Anderem auch eine Werft in Deutschland. Diese Werft besitzt eine riesige Halle, die es ermöglicht relativ große Schiffe wetterunabhängig zu bauen. Nachteilig ist die Lage; ungefähr dreißig Kilometer vom nächsten Seehafen, Emden entfernt. Um die Schiffe ihrer Bestimmung zuzuführen, müssen diese über die Ems, bis nach Emden zur Nordsee gebracht werden. Ein Spektakel, das ich mir schon immer einmal ansehen wollte.
Einen Tag vorher haben wir uns auf den mehr als sechshundert Kilometer langen Weg gemacht. Ein nettes Hotel für eine Nacht gefunden, kurz noch etwas in Papenburg gegessen und dann schnell geschlafen für das große Ereignis am nächsten Tag.
Oder wenigstens immer öfter, könnte Fasching sein. Nein, nicht dass ich mich wie BAPs Wolfgang Niedecken vom Faschingshasser zum auf dem Wagen Mitfahrer entwickelt hätte – ganz nebenbei, glaub ich ja, dass der gute Mensch aus Köln eher kurz als mittel oder langfristig im Dschungelcamp landet. Diesmal hatte oder habe ich während Fasching Urlaub. Dank mindestens 25 Fernsehprogrammen ist es jetzt aber möglich keine Faschingsveranstaltung anzusehen, dank liberalerem Ladenschluss und umsatzgeilen Discountern kann man am Rosenmontag oder Faschingsdienstag trotzdem bis 24.00 Uhr einkaufen. Und auf der Insel Mainau blühen außer den Krokussen und Schneeglöckchen fast keine anderen Blumen, dafür war’s aber schön leer.
„meine Freundinnen möchten, dass Du sie bei Facebook addest, sie finden Deine Kommentare immer so cool“ – fühle mich geehrt !
geschafft. Karl Theodor zu Guttenberg hält dem Druck nicht mehr stand, er tritt von allen seinen Ämtern zurück. Die Bild-Zeitung trauert, mit ihr wie es scheint, die ungefähre Halbe Republik. Die andere Hälfte der Republik, einschließlich mir jubelt. Genau jubelt. Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause im SWR Staatsradio political correct und ausgewogen Hörermeinungen zum Fall Guttenberg. Schön ausgewogen, eine Meinung pro, eine Meinung contra Guttenberg.
Ich, ich freu mich, freu mich, dass da einer mal wieder geerdet wurde, dass da einer dann plötzlich gespürt hat, dass nicht die ganze Welt und nicht alle Menschen blöd sind. Lustig, auch, dass Graf Lack dann kein Gespür für den rechtzeitigen Abgang hat. Nach seiner “abstrus” Aussage, war es noch nicht zu spät, hier hin zu stehen, zu sagen, man läßt die Ämter ruhen und sieht alles als eine große Affäre wär kein Problem gewesen.
www Dot ich Minus bin Minus wichtig Dot com Slash belanglosJetzt, da der eigentlich noch viel wichtigere Gedankenstrich in der alltäglichen Gedankenlosigkeit untergegangen ist – ist es an der Zeit wenigstens den Bindestrich zu retten, Worte aneinander zu binden scheint deutlich wichtiger als sie voneinander zu subtrahieren zu sein.
hört sich doch auch deutlich wichtiger an als:
www Punkt ich Bindestrich bin Bindestrich wichtig Punkt com Schrägstrich belanglos
wann verdammt noch mal gibt es wieder einen, der den Arsch in der Hose hat zu sagen: “Danke das war’s, ich hab einen Fehler gemacht oder wenigstens eine menschlich moralische Verpflichtung zurückzutreten !”