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Montag, 24. Januar 2011

einfach mal die Fresse halten

Ich war deplaziert. Ich war zu alt. Ich konnte mit der Musik nicht wirklich etwas anfangen. Die Terrortochter hat mich trotzdem mit zu “Good Charlotte” ins LKA mitgenommen. Ausverkauft übrigens. Für Sie war’s Teil des Weihnachtsgeschenks.  Jetzt ist’s nicht so, dass ich dann völlig angepisst in der Ecke rum stehe, vielmehr versuche ich typisch schwäbisch etwas aus der Situation zu machen.

Ein Band T-Shirt und ein Cola besorgt. Entspannt an den Tresen des Merchandise Stands gelehnt.  Dann geht’s aber oft schon los. Irgend welche Hühner oder Typen stürmen aufeinander zu, liegen sich in den Armen und ab diesem Zeitpunkt fängt eines der Hühner, vermutlich das Oberhuhn an die Anderen vollzutexten. Zwei, Drei Stunden ist dieses Huhn immer noch am texten, es hat natürlich lässig den Lärm der Vorgruppe beziehungsweise des Hauptakt,s übertönt und kann natürlich nicht mal die halbe Minute, wenn der Sänger irgend eine Ansage macht die Fresse halten. Hier wünscht man sich eine Twitter/SMS ähnliche Silbenbegrenzung auf 140 Silben – und das möglichst für den ganzen Tag.

Sonntag, 28. November 2010

Bullet for my Vallentine

Manchmal ist’s einfach notwendig. Oft entsteht es aus einer Spinnerei, die zu diesem Augenblick gar nicht die Chance zur Realisierung hat. Aus dem Dialog mit der Terrortochter im Frühjahr diesen Jahres, dass Bullet wieder auf Tour sind und der Aussage, “dass man da auch mal wieder hin könnte” werden dann mal um Ostern rum Karten bestellt und die ganze Chose wird vergessen. So mussten wir  jetzt am letzten Samstag im November mal wieder auf ein Konzert in die Arena in Ludwigsburg.

Bevor Ihr aber jetzt denkt, der  geht Mainstream, das ist doch schon wieder so Mädlesmusik, das ist gar kein Metall, das ist Kommerz pur, alles Mumpitz, der hat ein Problem. Hört Euch so was einfach mal an. Natürlich hört Ihr so was nicht im Radio, natürlich kennt Ihr so was nicht, Ihr habt halt nur die “alten” Namen im Kopf, von Black Sabbath über Motorhead bis Metallica. Bleibt doch nicht auf der Stufe stehen, tatsächlich geht’s auch musiktechnisch weiter.

Und wie im November 2008 schneit es wieder, ist Schweine kalt. Diesmal müssen wir aber nur nach Ludwigsburg und nicht nach München, andererseits ist meine Motivationskurve noch mehr im Keller als sonst. Positiv für mich als Schwabe, dass ich in der Nähe kostenlos parken konnte und wir schon 10 Minuten später in der Halle waren. Freie Platzwahl, die Tribünen wurden als Stehplätze genutzt. Die Klappsitze dort lassen sich aber mit einem Touranschlüssel entriegeln, so hatten die Terrortochter und ich gleich die besten Sitzplätze von Allen. Ein paar freundlichen Konzertbesuchern konnte man in Sachen Klappsitz dann noch helfen. – Schon brutal, wenn ich auf so einem Konzert pausenlos gesiezt werde. Bin ich wirklich schon so alt ???

2 Vorgruppen, auf den Karten war nur von “Funeral for a friend” die Rede, egal, ändern kann ich’s nicht, der Zeitrahmen wird nochmal im Kopf überschlagen: 1. Vorgruppe 20.00 – 20.30, 15 Min Umbaupause, Funeral 20.50 – 21.30 klaro. Richtig los geht’s um Zehn. Noch ist die Hallenbeleuchtung an, Carl Orff wird benötigt, mal wieder aus der Carmina Burana. Zu dieser verlischt langsam die Hallenbeleuchtung, ein Lichtgewitter und mit “You Betrayal” eröffnen Bullet for my Valentine.  Die zum Schutz vor den Vorgruppen (neudeutsch: “Supports”) Ohropax raus genommen, guter Sound los geht’s.

Routiniert, allerdings auch fast schon mechanisch lieblos spielen Bullet exakt eine Stunde sowohl alte und neue Hits. Ein Dialog mit dem Publikum findet fast nicht statt, gestern München, heute Ludwigsburg morgen … wer will,s ihnen verdenken. Schließlich ist’s auch nur ein Job.  Um Elf dann alle Mann von der Bühne, das Volk 3 Minuten Zugabe rufen lassen noch Zehn Minuten gespielt, das war’s.  Eine schöne Alternative zu einem samstäglichen Fernsehen mit “Wetten Dass” oder “Turmspringen mit dem Metzger” war es auf jeden Fall.

Wer Bilder sehen will:

Sonntag, 25. Juli 2010

Urban Priol

Zu Ostern Karten für den Herrn Priol, open Air auf Schloss Scherneck in Rehling bei Augsburg geschenkt bekommen. Nachdem sich der Sommer gerade an diesem Tag mit Piss verabschiedet hat war man nicht traurig, daß die Veranstaltung in die Messehallen (Schwabenhalle) Augsburg verschoben wurden.

Mit einer Verspätung von einer Viertelstunde, in der man auf die Nachzügler, die noch zum urprünglichen Veranstaltungsort gefahren sind wartete gings los. Top aktuell angefangen von der Veranstaltungsverlegung übers Wetter, die Probleme der Klimaanlagen der Bahn über die vor 2 Wochen vergangene Fußball WM schoß sich Herr Priol dann auf die Kanzlerin ein. Immer hoch politisch. Immer wieder blieb einem das Lachen im Hals stecken, wenn man sich vergegenwärtigte, was “die” eigentlich so los lassen und beschliessen.

Sonntag, 4. Juli 2010

Billy Talent

jetzt durfte ich auch mal dabei sein. Eines der heissesten Konzerte die ich je erlebt habe. Die Terrortochter und die Gattin waren auch dabei, Billy Talent im LKA in Stuttgart, knall voll die Bude, schlechte Luft, ne halbe Stunde zu spät angefangen, keine Vorgruppe, eine Stunde bis zur Zugabe gespielt, dann noch Devil on my shoulder und Red Flag, dann war’s das schon wieder. Gut war’s trotzdem.

Donnerstag, 24. Juni 2010

Mark Knopfler

 

Genau Der. Mark Knopfler damaliger Kopf und Gründer der Dire Staits. Das letzte mal, daß ich die Dire Straits gesehen hatte war 1993 auch in der Schleyerhalle in Stuttgart. Dieses mal hatte ich zu Weihnachten die Karten für den Herrn geschenkt bekommen. Relativ uninspiriert bin ich nun zum Mark Knopfler Konzert in die Schleyerhalle gefahren. 

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Und wie immer bei diesem Veranstaltungsort reut mich das Geld angesichts der schlechten Akustik dieser Halle. Meine Befürchtungen wurden enttäuscht. Wir hatten einen sehr sehr guten Platz, gegenüber der Tribüne, leicht erhöht über dem bestuhlten Innenraum sehr gut. Noch nie habe ich in der Schleyerhalle besser gehört; evtl. lag’s auch nur daran, daß es nicht so laut war.

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Pünktlich um 20.00 Uhr dann, nein nicht der Konzertbeginn, sondern die Ansage, daß sich der Künstler durch Handys (verständlich) und Video Kameras gestört fühlt. (unverständlich verständlich, man könnt ja Alles mitschneiden und auf Youtube veröffentlichen und nicht den authorisierten Konzertmitschnitt – die nagen vermutlich Alle am Hungertuch). Ich fühl mich durch unpünktlichen Konzertbeginn gestört. Zehn nach Acht wird die Halle dunkel. Die Veranstaltung beginnt, äußerst entspannt für mich und die Gattin ohne Vorgruppe oder Support wie die Jugend sagen würde.

 

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Wirklich brauchbarer Sound, den die Acht Leute auf der Bühne abliefern. Herr Knopfler spielt ruhig, nuschelnd seinen typischen Klang. Hin und wieder hab ich dann doch aber auch den Eindruck, daß der gute Mann bei seinen Liedern kein Ende findet. Schade. Von seinem Rückenproblem erzählt er, das erklärt auch wieso er die ganze Zeit auf dem Stuhl sitzt und spielt. Denke aber auch, daß ich mit Einundsechzig dann mal froh sein werden mich noch ordentlich bewegen zu können. Weitere Interaktionen mit dem Publikum, daß auch sehr zurückhaltend agiert finden sonst fast nicht statt. Nach einer Stunde Spielzeit werden die Mitspieler vorgestellt, korrekt, auch hier völlig schnörkellos – gut

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 4. Mai 2010

Fettes Brot

nicht ganz altersgerecht, nicht für die Terrortochter und natürlich auch nicht für mich.  Trotzdem unser inzwischen auch schon drittes Fettes Brot Konzert. In der ehrwürdigen Liederhalle, Beethovensaal. Kommt natürlich auch davon, daß man es sich als ehemalige Weltstadt mit Herz locker leisten kann ein Messe Kongresszentrum B am Killesberg abzureißen.

Einlass problemlos, quasi direktes Reinlaufen war möglich, wir waren aber auch erst eine halbe Stunde nach Hallenöffnung vor Ort. Dann noch nervig lange gebraucht bis der liebe Merchandieser in der Lage war ein Tour T-Shirt zu verkaufen. Platz, dann direkt hinter dem Mischpult gefunden. 

Pünktlich um 8.00 Uhr tritt die Vorband (Support (Act)) Die Orsons an, eigentlich ganz witzig, bin aber eigentlich noch nie wegen der Vorband zu einem Konzert gegangen. Kurz und gut, ich hab mich bei solchen Gelegenheiten schon mehr aufgeregt. Was sich allerdings raus kristallisierte: der Sound. Es war kaum ein Wort zu verstehen, ein Problem, daß nicht nur die Orsons sondern dann auch die Brote betraf. Das habe ich im Beethovensaal schon deutlich besser erlebt – obwohl der Beethoven war doch gegen Schluss fast taub, den hätte es vielleicht nicht so gestört.

Freitag, 2. April 2010

Killerpilze

Die Killerpilze auf Lautobahn Tour in Stuttgart. Nach dem verschobenen Runrig Konzert jetzt das erste Konzert 2010, natürlich wegen und mit der Terrortochter.  Wenn ich’s mir richtig überlege, die Band von der ich die zweitmeisten Konzerte gesehen haben (nur Hooters waren’s mehr). Deshalb jetzt die Killerpilze, Universum Stuttgart. Eine Veranstaltungsort (Neudeutsch Location) komplett zum Vergessen. Im Stuttgarter Untergrund, einer ehemaligen vermutlich Ladengestrasse an der U-Bahn Haltestelle Charlottenplatz. Einlaß 19.00 Uhr lt. Karte, so ein großer und berühmter Club hat leider kein Personal, das die Uhr kennt. Eine Viertestunde später dann erstmal die wartenden Kinder angeschnautz,  wenn Ihr nicht sofort von der Türe weg geht fällt die Veranstaltung aus. Woha ! Woha ! Woha ! Dann die Kiddis 4 Stück weise mal rein gelassen, zum Glück war’s nicht ausverkauft, sonst ständen die letzten jetzt immer noch dort. Gut, fürs Jugendschutzgesetz können die Veranstalter nichts, bei der Zielgruppe der Killerpilze wär es aber schon geschickt gewesen, man hätte nicht die kind- und jugendlichen Besucher nicht vergrault und konsequent ohne Begleitperson oder Personalausweis nach Hause geschickt, sondern die Veranstaltung einfach eine halbe Stunde früher durchgezogen, dann wär’s ne Werbung gewesen.

Drinnen angekommen: die kleinste Bühne der Welt. Grundmaße ungefähr wie ein Urnengrab. Erhöhung ca. 10 cm.  Support: Revolving Door, nicht super bombastisch gut, nicht schlecht aber gut erträglich.

Dann kurz vor Neun. Die Killerpilze, gleich mal wieder mit Vollgas gestartet. Viel, viel neues Zeug. Immer mit viel Geschwindigkeit und professionell durchgezogen, nur Fabie am Schlagzeug machte den Eindruck an einer Pflichtveranstaltung teilzunehmen.  Schön wieder die gecoverten Stücke, diesmal “Love you Monday”, “Ernten was wir sähen” und “Pokerface” Respekt.

Hallo Pilze, Konzert war gut, Veranstaltungsort war gar nix, wenn Ihr im Herbst wieder nach Stuttgart kommt, dann bitte in einen anderen Laden.

Danke

 

 

 

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Sonntag, 24. Januar 2010

Hagen Rether

…war gestern in Ludwigsburg, die Gattin und die Terrortochter waren dabei. Fotos gibts keine, schön war’s.

Das war Alles zu schnell ? O.K. zum mitschreiben:

Hagen Rether bester Lebenszyniker, Satiriker (falls es das gibt) und Kabarettist und ganz ganz ganz wichtig nicht Komiker trat am Samstag Abend im Forum Ludwigsburg auf. Familie Cheatpatrol durfte dabei sein, wurde netto fast 3 Stunden bestens unterhalten und ging hochzufrieden nach Hause und “Wetten daß ?” war nie eine Alternative, nur die Tochter hat kurz überlegt ob sie nicht lieber zu Stanfour im LKA gegangen wäre

Pünktlich um 8.00 Uhr angefangen, kaum auf seinem Flügel gespielt aber wieder Alles und Jedes angesprochen und uns schön den Spiegel vorgehalten. Aktuellst: Benefiz Spendengala in Amerika für Haiti vom Vortag angesprochen.

Von Kulturhauptstadt Essen bis CIA Erkenntnisse, Rechte vs. Linke Gewalt, Unterdrückung von Frauen. Von Religion und Kirche , Grönemeyer, Dalai Lama, Pabst, George W. Bush, Merkel, Westerwelle, Oettinger, Fleischesser und Energiesparlampe. Auch nach dem 5. Mal war wieder Neues dabei. Rethers auf englisch Gesungene irgend was mit Shakespeare hab ich immer noch nicht begriffen,  vielleicht erschließt es sich beim nächsten mal.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Billy Talent

Die Terrortochter war mit der Gattin in der Schleyer Halle. Der Midlife Crisis geplagte Vater durfte arbeiten.
Es sei gut gewesen

Dienstag, 10. November 2009

Placebo

Damals beim “Bund” (bei der Bundeswehr, eine für mich trostlose Episode im letzten Jahrtausend) gab es die Regel, dass man sich über Dinge erst 24 Stunden später beschweren durfte. Es gab einem die Gelegenheit über einen Vorfall zu schlafen und am nächsten Tag fiel oft ein anderes Licht auf die Sache. Vielleicht sollte man diese Regel für euphorisierte Konzertbesucher auch einführen.

wenn Ihr nur Bilder schauen wollt:

Hier trotzdem der Versuch einens Konzertberichts:

09.11.2009 Stuttgart Schleyer Halle, Einlaß 19.00 Uhr, schon im Vorfeld wird sich gewundert, daß es keine für ältere Herren wie mich wichtige Sitzplatzkarten gibt, auf der anderen Seite die Frage wie wollen die die Schleyerhalle auch nur annähernd voll bekommen, wird es nicht doch noch ins LKA verlegt ?

Kurz vor 19.00 Uhr problemlos (und das heißt wirklich problemlos) an der Personenkontrolle vorbei, die Boys und Girls schienen froh, daß sie überhaupt mal was tun konnten. Anschließend gleich in den Innenraum gestürmt. “Seltsam daß es hier keine Merchandise Stände gibt”, ein Einwand der Terrortochter, der dann aber im Innenraum entkräftet wird. Nach der Wahl eines Placebo T-Shirts begab man sich vor die Bühne. Wir setzen uns auf den Boden und werden die Dreiviertelstunde bis Beginn der Vorgruppe mit dem Placebo Kurzfilmfestival unterhalten, auch mal ganz angenehm. Dann 20.00 Uhr pünktlich dieVorgruppe (Support) Expatriate, erträglich aber auch nicht wirklich nervend, Vorgruppe halt.

 P1050254 Los gings dann mit gleich mit dem neuen Zeugs vom Battle for the Sun Album:

1. For What It's Worth
2. Ashtray Heart
3. Battle For The Sun

ich war ganz schön geplättet, guter Sound gute Show und meine Skepsis gegenüber dem “neuen Zeugs” war schnell vergessen.

 

…..

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…und wenn das keine Michael Jackson Gedächtnis Frisur ist, weiß ich auch nicht…

Montag, 5. Oktober 2009

Papa Roach

Sonntag, 4. Oktober 18:30 Uhr LKA Longhorn Stuttgart, die liebsten Eltern der Welt haben sich von ihrer Terror Tochter breitschlagen lassen, “Papa Roach ist toll, da müssen wir hin”.

Papa Roach auf Metamorphosis Tour 2009 plus special guests: Harmful  und Madina Lake

LKA brechend voll, Platz genau hinterm Mischpult ergattert, somit Sound und Sicht sehr o.k.

Harmful, wenn die noch hundert Jahre touren wird es immer noch nichts. Da halfen auch keine nett oder witzig gemeinten Ansagen und hessisch ist nun auch mal nicht der Dialekt meiner Wahl egal wir habens überlebt.

Anders beim zweiten Support, Madina Lake. Die Terrortochter hab ich doch gut mitrocken sehen. Die war sowas von begeistert, wir haben jetzt 2 Madina Lake CD,s zuhause.

Danach, Papa Roach. Dem tollsten aller Väter hat’s mal gar nichts gesagt, ausser daß er den Namen schon mal gehört hat. Die Gattin ist eh nur mitgegangen, daß sie mit ihren Lieben sein konnte. Dann aber Licht aus uns gleich… volles Brett, ich fands durchaus sehr erträglich, die Gattin war erstaunlicher Weise begeistert und die Terrortochter war hin und weg.

Versöhnlicher Abschluss, als ich dann wenigstens am Ende noch Last Resort als schon ein paar mal gehört erkennen konnte.

Sonntag, 20. September 2009

Selig

Samstag Mittag noch kurz die Terrortochter mit den Selig Karten überrascht, dann im LKA ein nettes angenehmes Konzert ohne Vorgruppe (toll !) genossen. Erste Reihe halb links. Mir hat’s gefallen, Frau und Tochter fanden es erträglich.

Sonntag, 1. März 2009

Itchy Poopzkid

Itchy who ? Poopzkid Motherfucker !

Genau Die; mit der Terrortochter beim quasi Heimspiel im LKA gewesen. Nett, 3 Man flott und wenn sie groß sind kann sich jeder eine eigene Gitarre und einen Bass leisten, dann müssen sie auch nicht nach jedem Song tauschen.

 

Samstag, 21. Februar 2009

Madsen

Seltsam, beim Madsens sind wir immer komplett vertreten. Diesmal im Roxy in Ulm. Schöne Location, im Saal steigt hinten eine Treppe an, auf der man gut sitzen und sehen kann. Gute Sicht, Sound o.k. Fotos weniger, wir waren für den Foto zu weit weg. Sebastian M. hat seine “Blue Thunder” Pose entwickelt ;-) 

 

Donnerstag, 29. Januar 2009

Midlife Crisis

November 2008, ein Wintereinbruch trotzdem mit der Tochter nach München ins Zenith gefahren “Bullet for my Valentine” kommt. Vor der Halle ist's Schweine kalt. Während ich mir überlege, wie es ist, wie Robert F. Scott auf dem Rückweg vom Südpol im ewigen Eis zu sterben, stehen um mich rum schwarzhaarige, ziegenbärtige Zeckenzüchter im Muscle-Shirt und kurzen Hosen. Die im Auto vergessene Packung Ohropax bleibt dort, nachdem mir durch den Kopf schießt, wie viele Leute in Alaska sterben, nur weil sie ohne entsprechende Ausrüstung zum Pissen kurz aus dem Haus gegangen sind; das Gedränge gibt wenigstens warm. Zirka 100 gerauchte Zigaretten später entgehe ich mit der Hallenöffnung dem ewigen „haben Sie mal Feuer“ gefrage von Kindern, die bestimmt noch vor einem halben Jahr in der Kita „kannst Du mir mal die Schuhe binden“ gefragt haben. Bei meinem Anblick entfährt dem Ticketkontrolleur ein: „Daß die zum Sterben jetzt schon hierher kommen“. Es ist einfach scheiße, wenn man mit seiner Anwesenheit den Altersschnitt einer Veranstaltung um 15 Jahre hebt.
Da stehst du als 45 jähriger in der 5. Reihe, hörst dich durch 3 (in Worten D R E I) Vorgruppen, überlegst dir schon jetzt, in wie vielen Tagen das Klingeln in den Ohren wieder nach läßt, welche Frequenzbereiche und Amplituden Du in Zukunft nicht mehr hören wirst. Du bist umgeben von kiffenden, pogenden langhaarigen, schwarz gekleideten und mit ersten Tatoos versehenen Bombenlegern und Soziopathen, von denen du fast 90 Prozent gezeugt und 99 Prozent 5 Minuten nach der Geburt wieder erschlagen haben könntest. Du wünscht Dich an einen gemütlichen und behaglichen Ort wie Kundus oder Guantanamo. Du erklärst dem Kindchen neben dir, daß das von den jeweiligen Menschen am Mikrofon zum hunderttausendsten mal geschriehene Wort „Fuck“ nicht ein Füllwort ähnlich dem bei uns verwendeten „äh“ ist und sparst Dir dann aber die Bedeutung praktisch zu demonstrieren; auch in Bayern gibt es Gesetze und Staatsanwälte. Daß Dir Deine Tochter nicht erklären kann was sie da mit abgespreizten Kleinem und Zeigefinger bei sonst geballter Faust wie die anderen Tausend sybolisiert wundert Dich dann natürlich auch nicht mehr.
21.00 Uhr, pünktlich wie die Maurer ist die Hauptgruppe auf der Bühne, Du stellst fest, daß dir schon zum tausendsten mal das Wort “Geil” entfährt, es macht sich eine gewisse Dankbarkeit Dir selbst gegenüber breit. Gute Entscheidung als Alter Sack da hin zu gehen, nein Du bist nicht zu alt für diese Scheiße, Deine Alterskollegen wissen gar nicht was ihnen entgeht

Donnerstag, 1. Januar 2009

Konzerte

Früher war ich auf dem einen oder anderen Konzert. Das letzte Konzert im letzten Jahrtausend müsste Dire Straits im Oktober oder November 1993 gewesen sein. Dann war erst mal Schluss. Im zarten Alter von 13 ist meine Terrortochter dann auf die Idee gekommen, daß sie zur Bravo Supershow in Stuttgart muß.

Samstag, 6. Dezember 2008

Die Toten Hosen

2008-12-05 22-30-10_0074 Ja, es war mal wieder an der Zeit. Wir haben’s gecheckt, die Toten Hosen kommen um die Weihnachtszeit und wir haben Karten ergattert.

Zu Dritt gings los, so kurz vor Weihnachten gabs dann für Alle Tour Shirts, tja Punk goes Mainstream – egal. Gute Sitzplätze nah an der Bühne, vor uns ne Reihe Rollstuhlfahrer war alles gut zu überblicken. Schön für uns, daß die Hosen eine tolle Vorgruppe mitgebracht haben, die leider von der ganz großen Masse des Publikums nicht so anerkannt wurde. Trotzdem, wir als Madsen Fans waren natürlich begeistert.

Danach die Hosen, in der Zwischenheit auch mit großer Bühnenshow und Videowänden gleich mit Strom angefangen, wie der Terror Tochter prophezeit. Die hat den Mund nicht zu bekommen, ich glaub so viel Begeisterung und so ein textsicheres Publikum hat die noch nie erlebt. Tja auch die Alten hören gute Musik.

Wir drei hatten auf jeden Fall einen schönen Konzertabschluss für 2008

Sonntag, 9. November 2008

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Simple Plan – New Pop Festival

Ich  wusste es ja nicht, aber es war ganz interessant, Simple Plan im Daimler Werk in Rastatt. Gut organisiert, Auto auf dem Werksparkplatz abgestellt, mit Bussen in die Halle gekarrt worden.

im Hintergrund wurde irgend so ein Roboter zum mittanzen programmiert, coole Sache. Schade war, daß:

  • das Konzert leider nur 45 Minuten gedauert hat
  • der Hallenboden diamanthart war, weil er ja mit schweren Maschinen befahren wird. mir haben aber die Gelenke nach der Steherei weh getan.
  • nicht ganz Optimal war daß es an den Freßständen die volle Knoblauch Döner Dröhnung gab, ich nichts davon gegesen hatte und es um mich rum stank.